Wenn Unternehmen ihre Umsätze aufs Spiel setzen
Von Heiko Specht, Presales Consultant Gomez Deutschland GmbH
Der ideale Kaufvorgang im Internet sieht wie folgt aus: Ein Kunde kommt auf die Webseite eines Unternehmens und interessiert sich für Produkte, die dort feil geboten werden. Er navigiert solange in der Webseite, bis er über die Suchfunktion oder den Katalog auf das Produkt seiner Wahl gelangt, dieses in den Warenkorb legt und schließlich die Bestellung durchführt. Ob der Kunde aber auch tatsächlich in der Lage ist, all diese Transaktionsschritte durchzuführen, hängt von vielen Faktoren ab, die leider oft nicht bedacht werden:
- Werden die Suchergebnisse so schnell geliefert, dass der Suchende nicht die Geduld verliert?
- Wird das Suchergebnis richtig in dem jeweils verwendeten Webbrowser dargestellt?
- Kann der Bestellprozess ohne Verzögerungen durchgeführt werden?
An einer Transaktion sind viele Personen maßgeblich beteiligt. Angefangen bei der Planung des Kaufprozesses, über die Gestaltung des Designs bis hin zum Hosting der Applikation und der Webpräsenz. Der Kreis der Beteiligten erweitert sich zusätzlich, wenn externe Drittlösungen z. B. für eine Kreditkartenüberprüfung eingebunden sind.
Während alle Daten und Funktionen, die von Unternehmen in Eigenregie erstellt und gehostet werden, auch intern auf Qualität überprüft werden können, sind die Daten, die außerhalb der Firewall oder von externen Dienstleistern gehostet werden, häufig sich selbst überlassen. Es bestehen hier kaum Überprüfungsmöglichkeiten, ob der Host die versprochene und vertraglich festgelegte Verfügbarkeit von 99,0% überhaupt einhalten kann und ob eingebundene Drittanbieter ihre Leistungen in den Prozessen auch tatsächlich erbringen.







